| Barrierefreies Webdesign |
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Ein Thema, das im Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Zugänglichkeit (Accessibility) von Websites. Gemeint ist damit, dass Webseiten und deren Inhalte möglichst für alle Menschen uneingeschränkt nutzbar sind. Was eine Rampe für Rollstuhlfahrer an Eingängen oder eine Ampel mit Signalton und Vibration für blinde und sehbehinderte Menschen darstellt, kann auch in Bezug auf das Internet realisiert werden. Hierfür gibt es Standards, die vom „World Wide Web Konsortium“ (W3C) verfasst wurden und die für die Erstellung von barrierefreien Webseiten grundlegend sind. Das W3C hat beispielsweise die HTML- und die CSS-Sprachversionen fixiert. Auf der Website des W3C ist es möglich, eine Webseite auf die entsprechenden Gütekriterien überprüfen zu lassen. Barrierefreiheit geht dabei aber ganz klar über die Belange von behinderten Menschen hinaus. Sie bedeutet auch uneingeschränkte Nutzbarkeit unabhängig von technischen Möglichkeiten. So soll ein Webseitenbesucher nicht dazu gezwungen werden, einen bestimmten Browser, bestimmte Hard- oder Software zu benutzen. Barrierefreiheit ist dabei auch für Sie als Inhaber einer Internetpräsenz von Vorteil: Barrierefreie Webseiten sind übersichtlich und schnell zu erfassen; Informationen erscheinen dort, wo sie erwartet werden; die Sprache ist leicht verständlich und zielgruppengerecht. Der Webseitenbesucher und potentielle Kunde findet sich so besser zurecht und wird deshalb bei Bedarf auf Ihr Angebot zurückgreifen. Barrierefrei – ist das möglich?Der Begriff „barrierefrei“ bedeutet - wie bereits ausgeführt – Zugänglichkeit ohne Einschränkungen. Dies kann natürlich immer nur eine Idealvorstellung sein, ein Ziel, welches man nie erreichen, wohl aber anstreben kann. So vielfältig körperliche oder kognitive Einschränkungen sein können, so vielfältig sind auch die Anforderungen, die Menschen an eine Website stellen. Es wird also nie möglich sein, alle Barrieren für jeden Menschen abzubauen. Der Begriff „Accessibility“ (Zugänglichkeit) wird diesem Umstand gerecht! Dennoch verwende ich den Begriff „barrierefrei“, da er für mich die größere Aussagekraft besitzt und zu mehr Sensibilisierung gegenüber den Bedürfnissen anderer Menschen führt. Man kann sich dem Ideal „Barrierefreiheit“ nur in vielen (kleinen) Schritten annähern mit dem Ziel, die Website möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen:
Gesetzliche Grundlage in DeutschlandIm Mai 2002 wurde das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen verabschiedet (Behindertengleichstellungsgesetz, BGG). Zentrale Elemente sind das Benachteiligungsverbot und die Barrierefreiheit. „Die Internetangebote des Bundes sind barrierefrei zu gestalten; die Bundesregierung wirkt auf die barrierefreie Gestaltung anderer Internetangebote hin (§ 11 BGG). Details regelt die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV).“ (Behindertenbeauftragter) Dabei wird in § 4 BGG definiert: „Barrierefrei sind (...) technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“ Hier finden Sie weitere Informationen zur Barrierefreien Informationstechnologie Verordnung. Barrieren im Internet?Barrieren im Internet können u.a. sein:
Möglichkeiten der barrierefreien GestaltungDie Programmierung einer Website mithilfe von CSS (Cascading Stylesheets) ist die zentrale Möglichkeit, eine Internetpräsenz barrierefrei zu gestalten. Die wesentliche Idee von CSS ist es, den HTML-Code einer Website von Formatierungsbefehlen zu befreien. Diese werden getrennt in einem Stylesheet notiert. Weitere Möglichkeiten der barrierefreien Gestaltung sind:
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